Geschichte und Entwicklung des E-Bikes

Seit den 1990er Jahren ist das Elektrofahrrad auf dem Markt. Schon bald gab es über 50 verschiedene Modelle. Inzwischen sind Millionen E-Bikes verkauft worden. Immer mehr Menschen nutzen die Chance, den Komfort eines Elektromotors mit dem sportlichen Aspekt des Fahrrads zu verbinden. Gesundheitsfördernd und umweltfreundlich ist das Elektrofahrrad eine beliebte Alternative zu anderen Arten der motorisierten Mobilität.

Die Geschichte des Elektrofahrrads

Die Geschichte des E-Bikes reicht etwa 150 Jahre zurück. Die Idee für batteriebetriebene Fahrräder existiert schon, so lange es Treträder gibt. Doch erst Ende des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Patente registriert. Von 1895 bis 1899 stellten Ogden Bolton, Hosea W. Libbey, Gordon J. Scott und John Schnepf ihre verschiedenen Ideen für Elektrofahrräder dem Patentamt vor. Der Grund, warum sich die E-Bikes zu dieser Zeit noch nicht durchsetzen konnten, waren die Batterien. Zu groß und schwer, waren sie eher hinderlich als praktisch.

Fast hundert Jahre waren die E-Bikes fast in Vergessenheit geraten. Obwohl die Entwicklung weiterging war die Nachfrage nicht sehr groß, bis in den frühen 1990er Jahren neue Modelle mit kleinen und leichteren Lithium-Ionen-Akkus und besseren Kontrollfunktion (Gasdrehgriff) erschienen.

Die ersten marktfähigen E-Bikes waren Pedelecs

Michael Kutter brachte 1992 den ersten Prototypen heraus, bei dem die Motorunterstützung durch das Treten der Pedale anspringt. Die Idee stammte von Egon Gelhard, der sich das Prinzip 1982 patentieren ließ. Yamaha griff das Prinzip auf und entwickelte seit 1993 Pedelecs mit dem Power Assist System (PAS). Auch wenn der Name “Pedelec” erst gute sieben Jahre später geprägt wurde – die Fahrräder wurden seit den 1990er Jahren in Europa verkauft. Das meistverkaufte Elektrofahrrad zu der Zeit war das Hercules Bike Electra. Im Jahr 2001 erschien das Sparta Ion, das erstmalig als “Pedelec” auf den Markt kam. Seit dem boomt der E-Bike-Markt und die Verkaufszahlen haben stetig zugenommen. 2007 sollen die Elektrofahrräder in chinesischen Großstädten schon einen Anteil von 10 bis 20 Prozent aller Zweiräder ausgemacht haben.

E-Bikes: gesundheitsfördernd und umweltfreundlich

Immer mehr Menschen interessieren sich für die Elektrofahrräder, da sie sich positiv auf die Gesundheit auswirken. E-Bike Fahrer legen häufig längere Strecken zurück als Radfahrer auf nicht motorisierten Rädern. Die Ermüdung ist geringer, da für schwierige Streckenabschnitte der Motor genutzt werden kann. Zudem sind E-Bikes besonders umweltschonend und eine lohnende Alternative zu anderen motorisierten Zweirädern.

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