Radsport und seine Geschichte – Radsport Sportgeschichte

Radsportgeschichte

Der Radsport und seine lange Geschichte

Bereits im Jahr 1817 war der Beginn der Radsportgeschichte. Als allererstes Fahrrad wird die Draisine gezählt, auch wenn ihr Erfinder Karl von Drais sein hölzernes Fahrrad Laufmaschine nennt. Der Nutzer sitzt auf einem unbequemen Holzgestell, das sich zwischen zwei Holzrädern befindet und stößt sich zur Fortbewegung mit den Füßen ab. 1817 gilt dennoch als Erfindungsjahr des einspurigen Fahrrads und als Beginn der Radsportgeschichte.

Radrennsportgeschichte

Das erste Rennen der Radsportgeschichte fand im Jahr 1869 statt. 1864 entwickelt Pierre Michaux den Pedalantrieb, ein weiterer Punkt in der Radsportgeschichte. Sein Vehikel wird „Veloziped“ genannt und verfügt über ein überdimensional großes Vorderrad. Das Fahren auf einem solchen Fahrrad ist eine recht wackelige Angelegenheit. Dennoch findet 1869 der erste Wettkampf mit diesen Rädern statt. Das Rennen geht über eine Strecke von 123 Kilometern, beginnt in Paris und endet in Rouen.

Radsport wird olympisch

Ab 1896 wird olympische Radsportgeschichte geschrieben. In vielen Städten wird das Benutzen der Teufelsräder verboten, in Köln gilt dieses Verbot übrigens bis 1894. 1884 und 1888 sind weitere Meilensteine auf dem Weg zum zukünftigen Radsport. Der Kettenantrieb und die Luftbereifung werden erfunden. Seitdem ist die Entwicklung des Radsports nicht mehr aufzuhalten. 1896 wird Radfahren als olympische Disziplin aufgenommen. 1900 gründet sich der erste internationale Radsportverband in Paris, ein weiteres wichtiges Datum der Radsportgeschichte.

Tour de France – Eine neue Epoche des Radsport

1903 findet die erste Tour de France statt und schreibt ein neues Kapitel in der Radsportgeschichte. Die erste Tour de France der Radsportgeschichte führt 1903 die Teilnehmer in sechs Etappen über 2.428 Kilometer. Es gibt noch keine Gangschaltung, die wird erst 1907 von Fichtel und Sachs auf den Markt gebracht, damals noch als einfache Zwei-Gang-Schaltung, ein Meilenstein in der Radsportgeschichte. Das Fahrrad wird seitdem immer weiter entwickelt. Es entstehen Mountainbikes, Liegeräder, Fun-Bikes und spezielle Räder für den Bahnsport. 1996 wird Mountainbiking olympische Disziplin.

Doping überschattet den Radsport und Radrennsport

2000 kommen erste Dopinggerüchte in der Radsportgeschichte auf. Die Leistungen der Deutschen Radsportler sind weltweit anerkannt, auch wenn die jüngsten Dopingfälle arg am Image kratzen. Bücher über die Radsportgeschichte werden geschrieben und Bikerläden schießen wie Pilze aus dem Boden. Als Freizeitsport nimmt der Radsport eine feste Größe in der Sportartikel-Industrie ein und setzt jedes Jahr Millionen Euro um. Fahrraddiebstahl zählt übrigens zu den häufigsten Eigentumsdelikten mit leider verschwindend geringer Aufklärungsrate. Diese Entwicklung gehört zur weniger schönen Radsportgeschichte.

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