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Golf und seine Geschichte – Golf Sportgeschichte

Golfsport in seiner Urform stamm aus England

Die Ballsportart Golf wurde zuerst in Schottland gespielt und hat mittlerweile eine jahrhundertealte Tradition. Schon im 15. Jahrhundert findet Golf eine erste Erwähnung, als der schottische König James II. den Golfsport verbieten lässt. Dieses Verbot hielt sich bis 1502 – bis zum Frieden zwischen England und Schottland. Vom schottischen König James IV. ist bekannt, dass er, im Gegensatz zu seinen Vorgängern sehr gern Golf spielte. Im 16. Jahrhundert verbreitete sich Golf dann über die ganzen britischen Inseln hinweg und Golf wurde schnell zu einem Spiel, dass nicht nur in den adligen Kreisen, sondern auch in den bürgerlichen Schichten beliebt wurde. Der erste Golfklub wurde 1735 gegründet, kurze Zeit später begann man auch Golfschläger nach Amerika zu exportieren.

Golf - die neue Epoche

Das erste Golfregelwerk wurde 1744 von den ‘Gentlemen Golfers’ in Leith festgeschrieben. Die 18-Loch-Runde, die heute die populärste Art Golf zu spielen darstellt, wurde 1764 eingeführt. Auch die Damen ließen es sich nicht nehmen und spielten 1810 das erste Damenturnier in Musselburgh in der Nähe von Edinburgh. Der erste kontinentaleuropäische Golfklub entsteht 1856. Die Open Championship wurde erstmalig 1860 ausgerichtet und erfreut sich noch heute größter Beliebtheit. Somit ist es das älteste Turnier das immer noch gespielt wird. Der erste deutsche Golfklub formiert sich 1892 in Darmstadt und ab 1900 wird Golf sogar zur olympischen Disziplin. Dieses wurde aber bald wieder geändert, da Golf als Sport zu elitär erschien und die Golfklubs nicht jedem gleichermaßen offen standen. Der Deutsche Golf Verband und der PGA in Amerika kümmert sich ab 1907 und 1916 im die Belange von Berufsgolfern, womit Golf endgültig zu einer anerkannten Sportart wird, die auch als Beruf betrieben werden kann.

Bis heute erfolgten noch einige weitere Regeländerungen und Golfregelanpassungen, so wird z.B. auch der Golfschläger über mehrere Etappen optimiert und ein international einheitliches Wettkampfregelwerk eingeführt. Alan Shepard spielte 1971 auch auf dem Mond Golf, was die Popularität natürlich noch weiter steigerte. Ab 2016 wird Golf, nach einer längeren Pause, wieder eine olympische Sportart werden, da Golf nun, in der neueren Zeit endlich auch zu einem Massensport geworden ist.

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Polo und seine Geschichte – Polo Sportgeschichte

Wo genau der Ursprung des Polo Sports liegt, ist eine nicht ganz leicht zu beantwortende Frage. Man sagt, dass bereits vor mehr als 2.500 Jahren in Persien Reiter lebten, die Polo spielten. Andere Quellen besagen, dass das Spiel eher aus Tibet stammt – dort sollen Bisamratten von Pferdereitern gejagt und dann erschlagen worden sein. Ganz egal, woher diese auch heute noch beliebte Sportart kommt: Fest steht, dass der Polosport im Norden von Indien dank der Perser bekannt wurde, wo er auch heute noch betrieben wird. Damals kamen die Briten im Osten von Indien, in der Region Manipur an und spielten das erste Mal mit den Stammesleuten diesen Sport. Mit wachsender Begeisterung spielten die englischen Soldaten fortan gegen die Inser. Der Polosport wurde nach und nach so beliebt, dass im Jahre 1859 der erste Englische Polo Club gegründet wurde, anschließend folgte der indische Calcutta Polo Club rund drei Jahre später. Dieser ist heute der älteste Club, der noch existiert.

Im Jahr 1873 brachten die Briten das Polospiel auch in Ihre Heimat und gründeten dort den Hurlingham Polo Club, der zugleich der erste Poloclub war, der nach festen Regeln spielte. Nur wenige Jahre später schwappte die Trenwelle auch in die USA über. Dort gründete James Gordon Bennet den bekannten Westchester Polo Club, der noch heute zu den beliebtesten gehört. Nach und nach folgten auch in den USA feste Regeln beim Polosport und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das neue amerikanische System auch von Indien und den Briten anerkannt. Dank britischer Ranger erreichte der Polotrend auch Südamerika, allen voran war Argentinien eines der ersten Länder dort, in denen der Sport populär wurde. Mit englischen und südamerikanischen Pferden züchtete man schließlich eine Pferderasse, die heute als die beste Rasse gilt. Heute ist der Polosport in mehr als 50 Ländern bekannt und beliebt und gilt mittlerweile als eine der exklusivsten Sportarten mit edlen Clubs, großen Turnieren und vielen Anhängern, vor allem im Hochadel, die kontinuierlich mehr werden.

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Volleyball und seine Geschichte – Volleyball Sportgeschichte

Volleyball wird von zwei Mannschaften zu je 6 Spielern auf einem zweigeteilten Spielfeld ausgetragen. Ziel des Spieles ist es, den Ball über das mittig gespannte Netz im Feld der gegnerischen Mannschaft auf den Boden zu spielen bzw. den Bodenkontakt des Balles im eigenen Spielfeld zu verhindern. Der Ball darf dabei nur solange bei einer Mannschaft verbleiben, bis er dreimal in Folge berührt wurde. Eine Ausnahme hiervon bilden so genannte Blöcke: sie bezeichnen die Berührung des Balles über der Netzkante und werden nicht mitgezählt.

Das Volleyball-Spiel weist in seinem Grundkonzept keine direkt neue “Erfindung” auf: das Hin- und Herschlagen eines Balles, der den Boden nicht berühren darf, ist seit jeher in verschiedenen Variationen praktiziert worden. Doch in seiner modernen Form wurde Volleyball erst 1895 vom damaligen Sportdirektor des bereits existierenden YMCA entwickelt. William G. Morgan vereinte darin Elemente von Tennis und Handball, um älteren Mitgliedern des Verbandes eine sanfte sportliche Betätigung zu ermöglichen. Folgerichtig weist das von ihm selbst aufgestellte erste Regelwerk neben Bestimmungen über die Größe des Feldes und die Höhe des Netzes entsprechende Parallelen zu beiden genannten Sportarten auf.

Morgan nannte sein neu entwickeltes Spiel zunächst “Mintonette” und stellte es 1896 auf einer Konferenz aller Sportdirektoren des YMCA vor. Nachdem die Regeln leicht verändert worden waren, erhielt es die offizielle Bezeichnung “Volley Ball”. Dieser Name basiert auf einer Methode, bei der der Ball gespielt wird, bevor er den Boden erreicht.

Amerikanische Soldaten führten Volley Ball während des Ersten Weltkrieges in Osteuropa ein, wo es um zahlreiche Techniken und Taktiken ergänzt wurde. 1947 gründete sich die Institution “Fédération Internationale de Volleyball” (FIVB), welche die Regeln vereinheitlichte und die Sportart 1949 für Männer sowie 1952 für Frauen als Weltmeisterschaftssport etablierte. Im Zuge dieser Errungenschaft wurde aus dem SPIEL Volley Ball die SPORTART Volleyball. Seit 1964 ist sie als Olympische Disziplin zugelassen.

Die Variante Beach-Volleyball mit leicht abweichenden Spezialregeln ist seit 1986 vom FIVB anerkannt und wird seit 1996 ebenfalls olympisch ausgetragen.

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Handball und seine Geschichte – Handball Sportgeschichte

Handballgeschichte

Handball – Beliebte Teamsportart

Der auch heutzutage zu den beliebtesten Sportarten der Welt zählende Handballsport ist schon seit langer Zeit eine sehr weit verbreitete Sportart. Die Handballgeschichte lässt sich bis auf die Antike zurückverfolgen, über die Jahrtausende ist jedoch zunächst keine rasante Entwicklung in der Handballgeschichte zu verzeichnen. Genau das änderte sich im 19. und 20. Jahrhundert, als das heutige Handballspiel langsam entwickelt wurde und die eigentliche Handballgeschichte begann.

Handball – Teamsport im Wandel der Zeit

Zunächst wurden sehr verschiedene Variationen des Spiels gespielt, bis im Jahre 1906 das erste allgemein formulierte Regelwerk in der Handballgeschichte formuliert wurde. Wiederum elf Jahre später, im Jahre 1917 wurde in Berlin der Grundstein für die heutige Sportart gelegt, das zuvor als Torball bekannte Spiel bekam von nun an den Namen Handball.
Am Anfang der Handballgeschichte war Handball noch als Sportart für Frauen und Mädchen geplant, um eine Alternative zu den oftmals körperbetonten Männersportarten zu schaffen. Aus diesem Grund ist der Sport am Anfang der Handballgeschichte auch noch ein Körperloses Spiel gewesen, jeglicher Körperkontakt war verboten.
Im Jahr 1919 erfolgte ein weiterer Meilenstein in der Handballgeschichte, die Sportart wurde durch veränderte Regeln auch für männliche Sportler attraktiver gemacht. So wurde das erste Handballländerspiel im Jahre 1925 auch von Männermannschaften bestritten, die Gegner im erstem Länderspiel der Handballgeschichte waren Deutschland und Österreich.

Handball – Der Ballsport Mannschaftssport wird olympisch

Erstmals in der Handballgeschichte wurde die Sportart im Jahre 1928 bei den Olympischen Spielen in Amsterdam ausgetragen, seitdem ist Handball ein fester Bestandteil der Olympischen Spiele. Seit dieser Anfangsphase der Handballgeschichte hat die Sportart eine große Bedeutung erreicht, mittlerweile zählt Handball zu den beliebtesten Sportarten weltweit und wird sowohl im Amateurbereich, als auch im Professionellen Bereich gespielt.

Handball besitzt in Europa hohen Stellenwert

Der Schwerpunkt des professionellen Handballsports lag in der gesamten Handballgeschichte schon immer in Europa, die deutsche Handballbundesliga wird von vielen Experten als die aktuell stärkste Handballliga der Welt bezeichnet.
Der erfolgreichste Verein der Handballgeschichte ist jedoch der FC Barcelona aus Spanien, der mit 12 europäischen Meisterschaften die Rangliste anführt.

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Boxsport und seine Geschichte – Boxsport Sportgeschichte

Boxsportgeschichte

Boxen – Ein Sport mit vielen Facetten

Der Boxsport gehört mit zu den ältesten, ausgeübten Sportarten. Bereits im alten Ägypten wurden ca. 3000 v.Chr. die ersten Kämpfe in der Boxsportgeschichte ausgetragen. Im Laufe der Zeit fanden schliesslich auch im griechischen Raum Faustkämpfe statt. Dabei wurde diese Sportart so beliebt, dass sie sogar schon im Altertum bei den Olympischen Spielen ausgetragen wurde. Einige Jahre später durften dann auch erstmals Jugendliche in der Boxsportgeschichte gegeneinander antreten. Leider wurden im alten Rom bei den Gladiatorenkämpfen unlautere Mittel eingesetzt (Schlagriemen mit Metallspitzen). Die Boxsportgeschichte erlitt einen empfindlichen Rückschlag. Jahrhunderte später war es dann Albrecht Dürer, der Faustkampftechniken in einem Fechthandbuch darstellte (1512) und die Boxsportgeschichte damit weiter revolutionierte. Über 100 Jahre später berichteten dann britische Zeitungen von Preiskämpfen im Boxsport der Londoner Schlachterinnung gegen herzogliche Lakaien.

Boxen – Die neue Generation

Die Boxsportgeschichte nahm einen neuen Verlauf. Im Jahre 1719 wurde der Fechtlehrer James Figg dann der erste Box-Champion in England, der die Boxsportgeschichte in eine neue Dimension führte. Ein Jahr später eröffnete er in Tottenham die erste englische Boxschule. Im Jahr 1743 ist es Jack Broughton, der erste Boxsport Kampfesregeln aufstellt. Dieses sollten dann immerhin bis 1838 ihre Gültigkeit besitzen und die Boxsportgeschichte weiter voran bringen. Am 30. Mai 1833 gab es den ersten Todesfall bei einem Boxkampf. In der 99. Runde, nach 3 Stunden und 15 Minuten, bricht der Ire Simon Byrne im Kampf gegen den Engländer James Burkle getroffen zusammen, fällt ins Koma und stirbt einige Tage später. Ein derber Rückschlag in der Boxsportgeschichte. Die Entwicklungen im Boxsport gehen trotzdem immer rasanter weiter. Es werden Ringgröße und Begrenzungen mit Seilen eingeführt. In den folgenden Jahren gibt es dann Weltmeisterschaften. Auch in Deutschland werden erste Profikämpfe ausgetragen (1899). Boxen ist wieder olympisch, es werden immer mehr neue Boxsport Boxclubs gegründet, Boxen lebt!

Boxen heute

Die Sportart Boxen gewinnt mehr und mehr an Bedeutung, der Mundschutz wird ebenso Pflicht, wie der Kopfschutz für Amateurboxer. Ein neues Kapitel der Boxsportgeschichte wird damit aufgeschlagen. Max Schmeling, später Mohammed Ali, Joe Frazier und auch Mike Tyson und Evander Holyfield, prägen die Boxsportgeschichte, wie keine anderen Sportler vorher. Die Boxsportgeschichte und der Boxsport entwickeln sich rasant weiter. In der heutigen, aktuellen Zeit ist Boxen so populär, wie noch nie vorher in der Boxsportgeschichte.

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Skateboarding und seine Geschichte – Skateboard Sportgeschichte

Skateboardgeschichte

Skateboarding – Extremsport dem Puls der Zeit folgend

Die Skateboardgeschichte überliefert nicht den Namen des ersten verwegenen Surfers, der irgendwann zu Beginn der 1950er Jahre im sonnigen Kalifornien auf die Idee kam, die Rollen von ein paar Rollschuhen unter ein Brett zu nageln, um damit über Gehwege und Straßen zu gleiten. Vermutlich gab es diesen einen „Helden“ der Skateboardgeschichte auch nicht, die Zeit war einfach reif, und die Idee, bei fehlendem Wellengang das Surf-Feeling auf den Asphalt zu übertragen, hatte wohl viele Väter.

Skateboarding – Funsport bis zum Extrem

In den ersten Jahren der Skateboardgeschichte entwickelte sich diese Sportart nicht weiter, verblieb neben dem Surfen eine spaßige Nebensache. Das änderte sich zu Beginn der 1960er Jahre, als die Skateboardgeschichte einen neuen Anschub erhielt, in erster Linie durch die Industrie, die nun die Sportgeräte herstellte, und Veranstaltern, die sportliche Wettkämpfe organisierten. Die Disziplinen („Downhill“, „Freestyle“) sind jedoch mit späteren Entwicklungen der Skateboardgeschichte kaum zu vergleichen.

Skatebording – Trendsport mit Höhen und Tiefen

Nach diesem ersten Höhepunkt der Skateboardgeschichte ging es rasch wieder bergab, Firmen gingen pleite, der Trend schien sich totgelaufen zu haben. Wie zu Beginn der Skateboardgeschichte mussten sich die verbliebenen Skater ihr Sportgerät wieder selbst zusammenbauen. Doch bereits in den 1970er Jahren verhalf eine neue technische Entwicklung der Skateboardgeschichte zu neuem Auftrieb: die Einführung von Polyurethan-Rollen. Ihre bislang unerreichten Roll- und Hafteigenschaften ermöglichten völlig neue Skateboard-Konstruktionen und damit auch völlig neue Möglichkeiten des „Asphalt-Surfens“.

Skateboarding lebt von neuen Tricks

Bei den nun wieder veranstalteten Wettbewerben zeigten Gruppen wie das berühmte „Zephyr-Team“, wohin die Skateboardgeschichte sich entwickeln würde. Einzelne Skater wie Alan „Ollie“ Gelfand kreierten neue Tricks, die das bisherige Skateboarden revolutionierten; der nach seinen Erfinder genannte „Ollie“ ging in die Skateboardgeschichte ein und bildet bis heute die Grundlage vieler Trickfiguren.

Skateboarding – Kein Sport für die Massen

Die folgenden Jahre der Skateboardgeschichte sind gekennzeichnet durch wellenartige Ab- und Zunahme der Popularität dieser Sport- und Lebensart. Gruppen von Enthusiasten fanden sich jedoch immer, die durch technische Innovationen und kreatives Denken weitere Kapitel der Skateboardgeschichte schrieben. Wohin sich aus heutiger Sicht Skateboarding im Spannungsfeld von Kommerzialisierung und Underground-Image entwickeln mag, ist kaum zu sagen. Das oft prophezeite Ende der Skateboardgeschichte ist aber ganz sicher nicht erreicht.

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Radsport und seine Geschichte – Radsport Sportgeschichte

Radsportgeschichte

Der Radsport und seine lange Geschichte

Bereits im Jahr 1817 war der Beginn der Radsportgeschichte. Als allererstes Fahrrad wird die Draisine gezählt, auch wenn ihr Erfinder Karl von Drais sein hölzernes Fahrrad Laufmaschine nennt. Der Nutzer sitzt auf einem unbequemen Holzgestell, das sich zwischen zwei Holzrädern befindet und stößt sich zur Fortbewegung mit den Füßen ab. 1817 gilt dennoch als Erfindungsjahr des einspurigen Fahrrads und als Beginn der Radsportgeschichte.

Radrennsportgeschichte

Das erste Rennen der Radsportgeschichte fand im Jahr 1869 statt. 1864 entwickelt Pierre Michaux den Pedalantrieb, ein weiterer Punkt in der Radsportgeschichte. Sein Vehikel wird “Veloziped” genannt und verfügt über ein überdimensional großes Vorderrad. Das Fahren auf einem solchen Fahrrad ist eine recht wackelige Angelegenheit. Dennoch findet 1869 der erste Wettkampf mit diesen Rädern statt. Das Rennen geht über eine Strecke von 123 Kilometern, beginnt in Paris und endet in Rouen.

Radsport wird olympisch

Ab 1896 wird olympische Radsportgeschichte geschrieben. In vielen Städten wird das Benutzen der Teufelsräder verboten, in Köln gilt dieses Verbot übrigens bis 1894. 1884 und 1888 sind weitere Meilensteine auf dem Weg zum zukünftigen Radsport. Der Kettenantrieb und die Luftbereifung werden erfunden. Seitdem ist die Entwicklung des Radsports nicht mehr aufzuhalten. 1896 wird Radfahren als olympische Disziplin aufgenommen. 1900 gründet sich der erste internationale Radsportverband in Paris, ein weiteres wichtiges Datum der Radsportgeschichte.

Tour de France – Eine neue Epoche des Radsport

1903 findet die erste Tour de France statt und schreibt ein neues Kapitel in der Radsportgeschichte. Die erste Tour de France der Radsportgeschichte führt 1903 die Teilnehmer in sechs Etappen über 2.428 Kilometer. Es gibt noch keine Gangschaltung, die wird erst 1907 von Fichtel und Sachs auf den Markt gebracht, damals noch als einfache Zwei-Gang-Schaltung, ein Meilenstein in der Radsportgeschichte. Das Fahrrad wird seitdem immer weiter entwickelt. Es entstehen Mountainbikes, Liegeräder, Fun-Bikes und spezielle Räder für den Bahnsport. 1996 wird Mountainbiking olympische Disziplin.

Doping überschattet den Radsport und Radrennsport

2000 kommen erste Dopinggerüchte in der Radsportgeschichte auf. Die Leistungen der Deutschen Radsportler sind weltweit anerkannt, auch wenn die jüngsten Dopingfälle arg am Image kratzen. Bücher über die Radsportgeschichte werden geschrieben und Bikerläden schießen wie Pilze aus dem Boden. Als Freizeitsport nimmt der Radsport eine feste Größe in der Sportartikel-Industrie ein und setzt jedes Jahr Millionen Euro um. Fahrraddiebstahl zählt übrigens zu den häufigsten Eigentumsdelikten mit leider verschwindend geringer Aufklärungsrate. Diese Entwicklung gehört zur weniger schönen Radsportgeschichte.

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Fußball und seine Geschichte – Fußball Sportgeschichte

Fußballgeschichte

Fußball – Ein Sport der wahrhaft Geschichte geschrieben hat

Fußball ist weltweit zweifellos der populärste Sport. In fast jedem Land dieser Erde wird darüber lebhaft diskutiert. Allerdings wissen nur die wenigsten etwas über Fußballgeschichte, vor allem wenn man die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg berücksichtigt. Herausragende Ereignisse der Fußballgeschichte wie zum Beispiel die Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz oder das Sommermärchen von 2006 sind noch allgemein bekannt. Anders sieht es aber aus, wenn es um die Anfänge der Fußballgeschichte geht.

Fußball – Ein Sport der älter ist, als man glaubt

Dabei ist es auch nicht einfach zu bestimmen, wann die Fußballgeschichte beginnt. Oftmals wird hier angeführt, dass es in China im 3. Jahrhundert vor Christus bereits eine Vorform von Fußball gegeben habe, die sich Ts’ uh-Küh nannte.
Auch im Europa des Mittelalters wurden Ballspiele gespielt, die dem modernen Fußball ähnlich sind. Diese zelebrierte man vornehmlich auf dem Land bzw. in Dörfern.

Fußball – Englische Sportgeschichte

Entscheidend in der Fußballgeschichte war aber, dass an immer mehr Universitäten im England des 19. Jahrhunderts Fußball als Leibesübung gespielt und somit äußerst populär wurde. Aufgrund dessen gründete sich in London 1863 die Football Association, die in der Folgezeit auch die wichtigsten Regeln festlegte.

Fußball – Die neue Epoche

Nachdem mehr und mehr kontinentaleuropäische Länder den Fußball übernahmen, trat die Fußballgeschichte in eine neue Epoche ein und wurde international. So gründete sich 1904 der Weltverband FIFA, der auch 1930 die erste Weltmeisterschaft -was ein Meilenstein in der Fußballgeschichte darstellte- initiierte.

Fußball im und nach dem 2. Weltkrieg

Der Zweite Weltkrieg bremste aber diese Entwicklung der Fußballgeschichte. Erst danach ging in der Fußballgeschichte die zunehmende Internationalisierung weiter. Vor allem Europa war hier ein Vorreiter, indem es einen eigenen europäischen Fußballverband gründete, Europameisterschaften, Landesmeisterwettbewerbe oder weitere Vereinsmeisterschaften durchführte.

Fußball im Wandel der Zeit

Eine wichtige Entwicklung in der Fußballgeschichte stellte aber die zunehmende Kommerzialisierung dar. Während zu Anfang vor allem Freizeitsportler aktiv waren, setzte sich zunächst mehr und mehr der Berufsfußballer durch.
Insbesondere seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden Fußballvereine dann auch folgerichtig wie Unternehmen geführt und versuchten dementsprechend neue Absatzmärkte zu generieren. Dies führte unter anderem zu einer Ausweitung des Merchandisings und zur Gründung der Champions League.
Die Fußballgeschichte ist aber jetzt wieder an einer Weggabelung angekommen. Ob die Fußballgeschichte weiterhin primär von wirtschaftlichen Interessen dominiert wird, erscheint vor dem Hintergrund der Verschuldung vieler Clubs fraglich.

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